Kinder Chiropraktik

Chiropraktik und Kinder, passt das zusammen?

Ja, 100 % . Weil: viele Verletzungen an der Wirbelsäule durch Stürze (vom Baum, vom Fahrrad, vom Klettergerüst), Unfälle, Fehlhaltungen (z.B. tragen von Schulranzen) usw. entstehen. Kinder haben aber eine noch viel höhere Toleranz gegenüber Fehlstellungen und können diese so viel besser ausgleichen. Und: Haben dabei oft keine Schmerzen.

Davon abgesehen entstehen viele Fehlstellungen und damit einhergehende Entwicklungsverzögerungen durch eine initiale Verletzung des Hinterhaupts und der obersten Halswirbel beim Geburtstrauma.

Sind die Knochen von Kindern nicht zu weich für chiropraktische Behandlungen?
Die Techniken der modernen Chiropraktik sind so sanft und gezielt, dass sogar Säuglinge behandelt werden können. Unter normalen Umständen ist die Behandlung komplett schmerzfrei. Auch ganz wichtig: Die Behandlung erfolgt rein natürlich, ohne Medikamente oder Spritzen.

Wann kann oder soll die Behandlung von Kindern beginnen?
Am allerbesten soll die Behandlung regelmäßig stattfinden, ohne dass Ihr Kind überhaupt Symptome hat. Es gilt, die Fehlstellungen in der Wirbelsäule zu beseitigen, bevor überhaupt Krankheit entstehen kann.
Leider entsteht oft schon durch die Geburt die erste Verletzung an der Wirbelsäule. Durch lange Geburten, den Einsatz von Saugglocken und Zangen und die oft falsche Wahl der Entbindungsposition, kommt es zu Zerrungen an den obersten Halswirbeln des Kindes mit weitreichenden Folgen (siehe KISS Syndrom). Besteht dieses Problem, sollte möglichst bald ein Chiropraktiker aufgesucht werden.
Übrigens: Die Behandlung beim Baby erfolgt mit einem Fingerdruck, der nicht stärker ist als der Druck, den Sie mit dem Finger auf Ihr Auge ausüben können, ohne dass dies schmerzhaft ist.

Wie oft soll ich mein Kind chiropraktisch checken lassen?
Spätestens alle 3 Monate, wenn es einen Grund dafür gibt (Sturz, Sportverletzung, Unfall), dann natürlich gleich und auch öfter.

Häufig chiropraktisch behandelte Symptome beim Kind:
Ohrenschmerzen:
Kinder klagen oft über Ohrenschmerzen. Die obersten Halswirbel versorgen die Ohren mit Nerven. Blockierungen in diesem Bereich können  zu Ohrenschmerzen, chronischer Mittelohrentzündung- Otitis Media, schlechtem Hörvermögen usw. führen.
Infektanfälligkeit und Erkältungen, Schnupfen, Sabbern:
Die obersten Halswirbel versorgen auch die Nase, den Mund, die Nebenhöhlen, die Schleimhäute usw. mit Nervenbahnen. Fehlstellungen können zu einer schlechteren Versorgung dieser Organe und damit zur Anfälligkeit für Infekte führen.
Überbelastung/ Fehlhaltung/ Bewegungsmangel:

  • Wie schwer ist die Schultasche Ihres Kindes?
  • Wie viele Stunden sitzt Ihr Kind täglich?
  • Wie viele Stunden hat es Schulsport pro Woche?

Leider bewegen sich unsere Kinder viel zu wenig, sie sitzen zu viel und zu lange und tragen viel zu schwer mit Ihren Schultaschen. All dies führt zu Fehlstellungen an der Wirbelsäule.
Was macht mehr Sinn? Kinder vorbeugend an der Wirbelsäule zu untersuchen und zu behandeln, in dem man die erworbenen Fehlstellungen beseitigt….. oder zu warten, bis diese Fehlstellungen irgendwann, oft erst Jahre später, Symptome auslösen?

Verdauungsprobleme:
Die Nerven, die aus der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein entspringen, versorgen die Verdauungsorgane. Eine chronische Fehlstellung in diesen Segmenten kann die Verdauung negativ beeinflussen.
Wachstumsstörungen:
Wachstum erfordert einmhohes Potenzial an Leistungsfähigkeit im Nervensystem. Blockierungen an der Wirbelsäule und im Becken können dies nachhaltig stören und damit zu Wachstumsstörungen führen.
Lern-und Konzentrationsstörungen:
Die Kopfgelenke versorgen einen Großteil der Sinnesorgane mit Nerven. Eine Fehlstellung in diesem Bereich kann die Konzentrationsfähigkeit und Lernfähigkeit beeinträchtigen.
Koordinationsstörungen:
Unser Gleichgewicht und unsere Koordination benötigt ein frei funktionierendes Nervensystem als Basis zum Informationsaustausch. Ist dieser Informationsfluss durch Blockierungen beeinträchtigt, so kann es auch bei Kindern zu Koordinationsstörungen kommen.

Sportverletzungen:
Ein Beckenschiefstand sorgt oft für eine Assymetrie im Körper, die mit einem Ungleichgewicht der Muskelspannung einhergeht. Muskeln und Sehnen werden anfällig für Verletzungen. Der Chiropraktik sucht immer nach der Ursache für dieses Ungleichgewicht und versucht es wieder herzustellen. Verletzungsanfälligkeit bei Kind kann also Ihre Ursache in einer Subluxation (Wirbelfehlstellung) haben.

Kopfschmerzen:
Erschreckend viele Kinder und Jugendliche  leiden unter chronischem Kopfschmerz. Grund hierfür ist sehr oft eine schlechte Haltungshygiene und Bewegungsmangel. Dies führt zwangsläufig zu Fehlstellungen an der Wirbelsäule, meist auch im Bereich von Hinterhauptsbein (Occiput)  sowie dem ersten (Atlas) und zweiten Halswirbel (Axis). Mit dem Insight Millenium Scan und einer genauen Untersuchung kann der Chiropraktiker diese Fehlstellungen lokalisieren und beheben.

Kieferdysfunktion:
Das Kiefergelenk wird im Laufe der Kindheit und Jugend massiven Belastungen ausgesetzt. V.a. die Zeit der kieferorthopädischen Korrektur ist mit vielen Umstellungen und wachstumsbedingten Störungen verbunden. Chiropraktik ist grade hier sehr wichtig, weil das Kiefergelenk und der Biss direkt abhängig von dem Zustand der Wirbelsäule sind.

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